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Devisenhandel
Beim Devisenhandel handelt es sich um den Handel mit Währungspaaren an der FOREX (foreign stock exchange). Die FOREX ist der weltweit liquideste und
größte Finanzplatz. Täglich werden auf diesem Markt Währungspaare umgesetzt, deren Handelsvolumen bis zu 4 Billionen US Dollar betragen kann. Bis vor wenigen Jahren nutzten vor allem institutionelle Anleger,
Unternehmen, die sich gegen Wechselkursrisiken absichern, und professionelle Spekulanten die FOREX. Mittlerweile engagieren sich auch immer mehr private Anleger an der FOREX.
Der besondere Reiz des Devisenhandels liegt zum einen in den klaren Trends, in denen sich Währungspaare regelmäßig entwickeln und zum anderen in der
sogenannten Hebelwirkung, die die Trader beim Devisenhandel nutzen
können, um überproportional stark an der Wechselkursentwicklung eines Währungspaares zu partizipieren. Diese Hebelwirkung kommt dadurch zu Stande, dass beim Handel von Devisen niemals der komplette
Transaktionsbetrag aufgebracht werden muss. Stattdessen muss lediglich eine Sicherheitsleistung (Margin) hinterlegt werden.
Bei der Eröffnung einer Position wird deshalb eine sogenannte Einschusszahlung fällig, in deren Rahmen die Sicherheitsleistung hinterlegt wird. Die
Höhe dieser Sicherheitsleistung hängt dabei vom Währungspaar und den Regelungen des FOREX Brokers ab. In vielen Fällen beträgt die Margin etwa 1-2 Prozent des Transaktionsbetrages.
Ändert sich der
Wechselkurs nun zu Ungunsten des Devisenhändlers kann es zu einer sogenannten Nachschusspflicht kommen. Im Rahmen dieser Nachschusspflicht wird eventuelles Guthaben im Tradingaccount des Anlegers verpfändet und
steht nicht für weitere Transaktionen zur Verfügung. Trader haben nur drei Ziele:
•Pips (letzten Stellen einer Wechselkursnotierung) gewinnen •Pips wenn möglich behalten •Forex Trading Vorgang wiederholen
Das Risiko beim Devisenhandel: Fällt der Wechselkurs der gekauften Währung so stark, dass die notwendigen Sicherheiten nicht mehr aus dem Guthaben im
Tradingaccount gedeckt werden können, stellt der FOREX Broker die Position glatt. Für den Devisenhändler kann dies nicht nur einen Totalverlust bedeuten, sondern schlimmsten Falls auch eine Nachschusspflicht
herbeiführen, zu der es immer dann kommt, wenn die Position aufgrund der Marktumstände nicht rechtzeitig glattgestellt werden kann und die Währung weiter verliert.
Vor diesem Hintergrund wird schnell deutlich, dass der Devisenhandel nur für solche Anleger interessant ist, die sich den Risiken
absolut bewusst sind und damit umgehen können. Auch wenn viele FOREX Broker mit sogenannten Miniaccounts, mit denen Anlegern oft schon mit geringen Beträgen (etwa 2.500 Euro) der Einstieg in den Devisenhandel
ermöglicht wird, suggerieren, dass der Devisenhandel auch für private Kleinanleger interessant sei, so ist dies allerdings mit Nichten der Fall. Zwar sind die Anbieter der Miniaccounts bemüht, eine Nachschusspflicht
zu vermeiden, in dem Positionen rechtzeitig geschlossen werden, allerdings können auch diese FOREX Broker die Nachschusspflicht niemals ganz ausschließen.
Quelle: Trading-Online-Forex.com
Alle Angaben ohne Gewähr!
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